Trainingsphilosophie

In unserer heutigen informierten Zeit sollte es selbstverständlich sein, im eigenen Beruf wissenschaftlich am neuesten Stand zu sein und – was moderne und vor allem positive Trainings- und Ausbildungsmethoden betrifft – aktuelle Erkenntnisse in seinem Handeln und Tun umzusetzen. Darum hier auch mein klares Statement: ich bin ständig dabei mich weiterzuentwickeln, meinen positiven Umgang (der betrifft nicht nur die Ausbildung oder das Training!) mit Tieren und Menschen zu verfeinern, noch positiver zu gestalten, neue Aspekte kennenzulernen und dabei immer einen selbstverständlich gewaltfreien, liebevollen, achtsamen, geduldigen und fairen Weg zu gehen. Ich habe Respekt vor allem Lebendigen und bin bemüht, diesen Respekt in alle Bereiche meines Lebens einfließen zu lassen. Weiterbildung ist für mich selbstverständlich. Täglich.

Ein konsequenter Umgang mit dem Tier ist essentiell. Nicht nur für uns, auch das Tier wird es uns danken. Ich arbeite mit einer positiven Konsequenz, also mit positiver Verstärkung. Das bedeutet die Arbeit über Belohnung ohne Anwendung von gewaltsamer Strafe. Belohnung kann und soll vielfältig sein und bedeutet nicht nur Futter.  Hilfsmittel wie Marker unterstützen dabei meine Kommunikation mit dem Tier. Und auch meine Kundinnen und Kunden dürfen und sollen diesen Weg des positiven Umgangs mit dem Tier gehen (lernen). Das Verständnis für das Tier, seine Bedürfnisse, seine Ausdrucksformen… für all das versuche ich meine Kundinnen, Kunden und mich immer wieder zu sensibilisieren. Das ist eine anspruchsvolle Arbeit und Sie werden damit schnell erfolgreich sein. Sicherheit und Vertrauen entstehen durch den positiven Umgang und fördern eine gesunde und damit harmonische Mensch-Tier-Beziehung. Es ist gleichgültig, welches Problem Sie mit Ihrem Tier haben oder welches Verhalten Sie bei Ihrem Tier stört. Es gibt IMMER einen Weg mittels positiver Verstärkung!

Positive Verstärkung anzuwenden bedeutet

  • anfängliche Anstrengung, da Sie mitunter alte Denkmuster auflösen müssen
  • erwünschtes Verhalten wahrzunehmen
  • Ihr Tier richtig kennenzulernen
  • Belohnungsmöglichkeiten für Ihr Tier herauszufinden (selbstverständlich NICHT nur Futter)
  • dass Sie mitunter merken, wie schlau Ihr Tier ist
  • dass Sie kreativ werden (z. B. werden Sie lernen, unerwünschtes Verhalten zu unterbrechen ohne Ihr Tier zu ängstigen; Und Sie lernen, auf wie viele Arten und Weisen Sie Ihr Tier belohnen können)
  • dass Sie ein guter Manager werden (Sie lernen unerwünschtes Verhalten überhaupt zu verhindern)

Was ich mache

  • Ich arbeite mit Ihrem Tier über positive Verstärkung (ich belohne das Tier für erwünschtes Verhalten: Dadurch geraten unerwünschte Verhaltensweisen automatisch in den Hintergrund. Ich plane und handle so, dass keine unerwünschten Verhaltensweisen auftreten und der Hund immer alternatives Verhalten zeigen kann und darf)
  • Ich arbeite ausschließlich mit Techniken, die dem Tier weder körperliche noch seelische Schäden oder Leiden zufügen
  • Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Grundlagen vermittle ich Verständnis für das Tier und sein Ausdrucksverhalten
  • Ich passe das Equipment für das Tier an seine Bedürfnisse an (z. B. werden Hunde prinzipiell am passenden Brustgeschirr geführt)

Der Vollständigkeit halber habe ich mich auch dazu durchgerungen (ja, ich habe wirklich gerungen), die TABUS – also Dinge, die Sie bei mir KEINESFALLS finden und die ich auch in keiner Weise und in keiner Ausnahme unterstütze – aufzuführen. Dies gilt hauptsächlich für den Umgang mit dem Hund und das Hundetraining, jedoch auch für alle anderen Tiere, insbesondere Katzen und Pferde/Esel.

  • Nackenschütteln, Schnauzengriff oder Nasenstups, auf den Boden werfen (Alpha-Wurf)
  • körperliches Bedrängen, stoßen, zwicken, schieben, stupsen o. ä.
  • Klapse, Schläge, Leinenruck oder andere Schmerzreize
  • den Hund über längere Zeit ignorieren
  • Würgehalsbänder, Kettenhalsbänder, Stachelhalsbänder oder Zughalsbänder ohne Stopp oder mit Stopp oder andere Strangulierungs“werkzeuge“, Sprüh- oder Vibrationshalsbänder, Teletakt-Halsbänder
  • Erziehungsgeschirre
  • Rappeldosen, Wurfketten, Wurf-Discs oder andere Schreckreize wie Sprühflaschen, Spritzpistolen etc.
  • Rangreduktionsprogramme oder -maßnahmen (immer vor dem Hund gehen, immer vor dem Hund essen, immer über dem Hund sitzen, Alpha-Wurf, Schnauzengriff, …)

Herzliche Grüße

Anja Landler
Geschäftsführerin pfotenland®

Was funktioniert hat Recht?