Wassertherapiebegleithunde

In diesem Lehrgang bilden wir bereits ausgebildete Therapiebegleithunde und dessen Menschen für den Einsatz im und am Wasser aus. So können alle Vorteile der hundegestützten Intervention mit dem hohen Nutzen der Arbeit im Wasser verbunden werden.

Ausbildungsziel und Qualifikationsprofil

Die Ausbildung zum Wassertherapiebegleithund vermittelt die Fähigkeiten den Hund als therapeutisches Hilfsmittel im Wasser einsetzen zu können. Es befähigt das Team in folgenden Tätigkeitsbereichen:

  • tierschutzkonformer, achtsamer, tierfreundlicher, fairer und nach wissenschaftlich anerkannten Methoden basierender Umgang mit dem Hund, Kenntnis in den Grundlagen der Anthrozoologie im Wassereinsatz und Stressmanagement mit dem eigenen Hund
  • selbständiges Bewerben, Planen und Durchführen von Einsätzen mit dem Wassertherapiebegleithund als Medium unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte im Wasser
  • sicherer, selbständiger und lenkbarer Wassertherapiebegleithund
  • fachgerechter Umgang mit Hilfsmitteln und Equipment für den Wassereinsatz
  • Koordination von und Eingehen auf Hundeverhalten, Hundebedürfnisse und Klienten- und Klientinnenbedürfnisse im Einsatz

Zugangsvoraussetzungen

  • aktuelle Kontrolle des Therapiebegleithundes nach §39a BBG
  • die Volljährigkeit der Hundehalterin oder des Hundehalters
  • maximal 2 Jahre alter 16h Erste Hilfe Kurs bzw. regelmäßiger Nachschulungsnachweis
  • die Hundehalterin oder der Hundehalter muss mindestens den Helferschein der Österreichischen Wasserrettung besitzen
  • der Hund muss eine Mindestschulterhöhe von 45cm aufweisen
  • der Hund muss schwimmen können, gerne apportieren und einen verlässlichen Rückruf an Land haben
  • veterinärmedizinische Untersuchung zur Tauglichkeit für die Wasserarbeit muss vorgelegt werden
  • Hunde, mit denen Schutz- oder Jagdhundearbeit oder -ausbildung gemacht wird, sind nicht zur Ausbildung zugelassen

Für Teams, die extern eine Therapiebegleithundeausbildung absolviert haben

Diese Teams bekommen im Vorfeld einen Multiple-Choice-Test, um den Wissensstand zu erheben. Sollte Nachholbedarf notwendig sein, wird dies mit jedem Team individuell besprochen.

In den Pausen für die Hunde während der Ausbildung sollte genug Gelegenheit sein, einige Themen der Theorie aufzugreifen und alle Teams auf einen Stand zu bringen.

Wichtig ist, dass Sie bereits mit einem Markersignal arbeiten und der Hund zumindest ein Schnauzentarget kennt.

Lehrgangsaufbau

Insgesamt finden an 6 Tagen geblockt die Theorie- und Praxiseinheiten am See statt.

Jedes Jahr gibt es einen Tag gemeinsames Training mit allen WTBH zur Auffrischung, zum Netzwerken und zur Erarbeitung neuer Übungen.

Informationsveranstaltungen

2018

TBH Netzwerktreffen – 25.11.2018 von 12:00 bis 15:00

Nächster Lehrgang

Keine Veranstaltungen